Chronische Erkrankung und Nitrosativer Stress - Nitrostress

Chronische Erkrankung und nitrosativer Stress

Chronische Erkrankungen gehören weltweit zur häufigsten Todesursache.

Die Definition lautet: langanhaltend, nicht vollständig therapierbar und Bedarf der wiederkehrenden Therapie.

Je älter der Mensch, desto grösser das Risiko an chronischen Erkrankungen zu leiden, so die Aussage der klassischen Medizin. Doch welche Rolle spielt nitrosativer Stress dabei?

In der Naturheilkunde geht man von anderen Voraussetzungen aus als die Schulmedizin.  Eine chronische Erkrankung entsteht aufgrund einer Überforderung des Immunsystems.

Der von Naturheilkundlern festgelegte Begriff des nitrosativen Stresses findet in der Schulmedizin bisher keine Anerkennung, da empirische Belege für die Wirkung von Stickstoffmonoxid-Überproduktion im Organismus fehlen. Nitrostress kann jedoch eine plausible Erklärung für das vermeintlich grundlose Auftreten vieler chronischer Erkrankungen sein („Die Erklärung des Unerklärten“).

Welche Rolle spielt nitrosativer Stress?

Nitrosativer Stress oder Nitrostress (von lat. „Nitrogenium“ für Stickstoff und lat. „stringere“ für ziehen, schnüren, zusammendrücken) bezeichnet eine Sonderform des oxidativen Stresses.

Während wir das Wort Stress meist mit einer mentalen Belastung oder gar Überforderung in Verbindung bringen, meint nitrosativer Stress, die Bildung von Stickstoffmonoxid (NO) und sein Folgeprodukt Peroxinitrit. NO ist zwar ein freies Radikal, hat aber im Organismus auch wichtige Funktionen, wie zb. Aktivierung von Botenstoffen, Neurotransmitter oder Immunregulation.

Problematisch wird es, wenn entsprechende Gegenspieler fehlen, die das NO und das hochgiftige Peroxinitrit in der physiologischen Balance halten. Ein erhöhtes Vorkommen schädigt die Zelle, die Zellmembran und die DNS. Nitrosativer Stress ist eine Stoffwechselbelastung auf Zellebene, welche komplexe Folgeerscheinungen hervorrufen kann, die als Multisystemerkrankungen bezeichnet werden.

Da nach dieser These verschiedene Systeme in Wechselwirkung stehen, sind Kenntnisse über Ursachen und Wechselwirkungen von nitrosativem Stress elitär, um eine tatsächliche Therapie bei chronischen Krankheiten einzuleiten, statt wie von der Schulmedizin gewohnt nur eine Behandlung der Symptome.

Nitrosativer Stress erklärt manche chronische Krankheit

Interessant ist auch, welche bisher nur schwer begründeten chronischen Krankheiten nitrosativer Stress erklärt, z. B.

  • Chronische Entzündungen wie, Fibromyalgie, Arthritis, Neurodermitis
  • Chronisches Erschöpfungssyndrom (CFS, chronisches Müdigkeitssyndrom, Myalgische Enzephalomyelitis)
  • erhöhtes Cholesterin trotz gesunder Ernährung
  • Allergien
  • geistige- und körperliche Erschöpfung
  • Mangelnde Ausdauerleistungen im Sport
  • Herzinfarkt
  • ständige Infektanfälligkeit

Aufgrund der Schädigung auf Zellebene kann jede erdenkliche Erkrankung aus nitrosativen Stress resultieren. Da auch die DNS mit betroffen sein kann, sind Erbkrankheiten ebenfalls mögliche Folgen von nitrosativem Stress.  

Ursachen von nitrosativem Stress

Im Folgenden einige Ursachen für nitrosativen Stress:

  • instabile Halswirbelsäule verursacht durch Traumen
  • Chemikalien und Schwermetallbelastung
  • Vitamin-B12-Mangel (als Gegenspieler von NO)
  • Krebserkrankungen

Schlussfolgerung

Um chronische Erkrankungen erfolgreich behandeln zu können, ist die Ursache immer ganzheitlich zu sehen. Dafür sind Abklärungen auf verschiedenen Ebenen notwendig:

Eine ganzheitlich arbeitende Ernährungsberatung, eine Vitalstoffanalyse, sowie die Untersuchung beim Arzt, Chiropraktiker oder Osteopathen.


Weiterführende Links

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1 Kommentar zu „Chronische Erkrankung und nitrosativer Stress“

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